Die Menschen hinter dem Hof
Eine Familie mit Wurzeln in der Wetterau
Wir verstehen kleinbäuerliche Landwirtschaft als naturverbundene und heimatbewusste Lebensform. Nicht maximale Leistung und anonyme Masse bestimmen unseren Alltag, sondern Verantwortung für Tiere, Flächen und die Region, in der wir zu Hause sind.
Tierliebe zeigt sich für uns in der täglichen Versorgung, im genauen Hinsehen und in Entscheidungen, die nicht nur kurzfristig gedacht sind. Diese persönliche Haltung gehört ebenso zu Natur Pur Wetterau wie unsere Hochlandrinder.
Natur Pur Wetterau kennenlernen
Kulturlandschaft Wetterau
Streuobstwiesen gehören zu unserer Heimat
Streuobstwiesen prägen die Wetterau. Sie verbinden alte Obstbäume, Grünland, Lebensraum und landwirtschaftliche Nutzung. Wo es zur Fläche passt, helfen unsere robusten Hochlandrinder dabei, solche Bereiche offen zu halten.
Landschaftspflege ist dabei ein Teil unserer Arbeit – nicht ihre ganze Geschichte. Im Mittelpunkt stehen die Tiere, ihre Haltung und eine Landwirtschaft, die Kulturlandschaft nicht nur nutzt, sondern Verantwortung für sie übernimmt.
Tägliche Arbeit statt anonymer Produktion
Wissen, was auf den Teller kommt
Eiweiß und Mikronährstoffe.
Rindfleisch kann zu einer abwechslungsreichen Ernährung beitragen. Die tatsächlichen Gehalte unterscheiden sich nach Teilstück, Fettanteil und Zubereitung.
Eiweiß
Fleisch liefert Protein mit allen essenziellen Aminosäuren.
Vitamin B12
Rindfleisch gehört zu den natürlichen tierischen Quellen dieses Vitamins.
Eisen
Ein Teil liegt als Häm-Eisen vor, das der Körper vergleichsweise gut aufnehmen kann.
Zink
Rindfleisch kann zur Versorgung mit diesem essenziellen Spurenelement beitragen.
Quellen: FAO und NIH Office of Dietary Supplements. Das sind allgemeine Eigenschaften von Rindfleisch. Eine besondere gesundheitliche Überlegenheit der Rasse Highland Cattle ist damit nicht belegt. Fleisch ist kein Muss für eine ausgewogene Ernährung.
Landwirtschaft und Menschheit
Mehr als Fleisch und Milch.
Viehhaltung hat landwirtschaftliche Arbeit, Ernährung und ländliche Lebensgrundlagen auf vielfältige Weise geprägt. Diese Leistungen betreffen verschiedene Nutztierarten und Regionen.
Zugkraft und Transport
Arbeitstiere erleichterten das Pflügen und den Transport von Ernten und Waren. In manchen Regionen sind sie weiterhin Teil der landwirtschaftlichen Arbeit.
Dünger für den Acker
Tierischer Mist verbindet Ackerbau und Tierhaltung. Sachgerecht eingesetzt liefert er Pflanzennährstoffe und organische Substanz.
Kleidung und Werkstoffe
Wolle, Häute und Leder liefern Rohstoffe für Kleidung, Schuhe und Gebrauchsgegenstände. Die Verwertung geeigneter Nebenprodukte erschließt zusätzlichen Nutzen.
Einkommen und Handwerk
Tierhaltung, Verarbeitung und Handel schaffen Arbeit. Für viele ländliche Haushalte stellen Tiere zudem eine wirtschaftliche Reserve dar.
Quellen: FAO zu Agrarökologie und Lebensgrundlagen.
Regionale Strukturen erhalten
Kurze Wege sind nicht mehr selbstverständlich
In den vergangenen Jahrzehnten haben viele örtliche Metzgereien aufgegeben. Auch kleine regionale Schlacht- und Verarbeitungsstätten sind seltener geworden. Damit verschwinden Wissen, Arbeitsplätze und Wege, die eine nachvollziehbare Vermarktung überhaupt erst möglich machen.
Direktvermarktung bedeutet deshalb mehr als einen Verkauf ohne Zwischenhandel: Sie schafft Verbindung zwischen Tierhaltung, Verarbeitung und den Menschen, die bewusst einkaufen möchten.